05 februari 2012

Uhland: Frühlingsglaube

In 1813 publiceerde de Duitse dichter en taal- en letterkundige Ludwig Uhland (1787-1862) dit mooie, troostrijke gedicht:
Frühlingsglaube

Die linden Lüfte sind erwacht,
Sie säuseln und weben Tag und Nacht,
Sie schaffen an allen Enden.
O frischer Duft, o neuer Klang!
Nun, armes Herze, sei nicht bang!
Nun muß sich alles, alles wenden.
 
Die Welt wird schöner mit jedem Tag,
Man weiß nicht, was noch werden mag,
Das Blühen will nicht enden.
Es blüht das fernste, tiefste Tal:
Nun, armes Herz, vergiß der Qual!
Nun muß sich alles, alles wenden.

 
 (Ludwig Uhland, 'Frühlingsglaube', gecit. n. Deutsche Lyrik von Luther bis Rilke (2002), p. 104.206 (Digitale Bibliothek Band 75).)

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